Tag 33 – Mitternachtssonne

Heute kurz nach Mitternacht (00:15 Uhr) habe ich draußen vor unserer Airbnb-Unterkunft noch ein Foto gemacht, um mal zu zeigen, wie hell es um diese Uhrzeit hier noch ist. Diese faszinierende, extrem lange Tageshelligkeit, auch Mitternachtssonne genannt, ist nur auf der Nordhalbkugel der Erde oberhalb des Polarkreises zu sehen. Und den Polarkreis haben wir ja schon vor 5 Tagen passiert.
Doch nun zum Tag.
Ob heute schon der für Sonntag prognostizierte Regen seine Vorboten aussandte? Es regnete zwar nicht, aber trist und kalt war es. Die Berge wolkenverhangen oder im Nebel, wahrlich kein Bilderbuch-Wetter. Und dabei dachten wir beim Abfahren in Melbu noch, dass ist wie gestern, als um die Mittagszeit die Sonne Oberwasser bekam. Also kurze Radhose und Armlinge, kann man ja schnell ausziehen. Ausziehen war nicht, bei einer Pause mussten sogar die Beinlinge heraus gekramt werden, so kühl und windig wurde es. Und dann noch so eine relativ lange Etappe (ohne Fähre!), aber die Campingplatz-Hütte am Etappenziel war gebucht. Also nichts wie durch!
4 Bogen-Brücken, so nenne ich sie mal, waren heute zu „überfahren“, ca. 30 Höhenmeter bis zum Scheitelpunkt sind zu überwinden, mit 6-8 km/h schleicht man da hoch, in D eher selten anzutreffen.
Die Landschaft hat sich auch geändert, immer mehr sieht man an Flora und Fauna, dass man sich in der Arktis befindet.
Wie auf fast allen Campingplätzen hat auch der Platz hier in Stave nur eine schlechte Netz- und WLAN-Qualität, sodass sich nur 3 Fotos hochladen ließen. Ich kann daher nur auf später vertrösten.

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